Ankündigung Mai 2026: Eye-Tracking bei Videospielen – Plattform Privatheit-Panel auf der CPDP <Competing Visions Shared Futures>

20.01.2026

Im Mai 2026 wird das Plattform Privatheit-Projekt PRETINA auf der weltweit führenden multidisziplinären Konferenz „Computers, Privacy and Data Protection“ in Brüssel seine bisherigen Forschungsergebnisse zur Diskussion stellen. Das Thema: Eye Tracking bei Videospielen. Konkret: Wo liegen die Chancen für Spieleentwicklung und innovative Geschäftsmodelle? Und was sind die Risiken für die Privatsphäre der Spielenden?

Doch was ist Eye Tracking überhaupt – und warum wird es bei Computerspielen eingesetzt?

Eye Tracking bezeichnet die Aufzeichnung der Augenbewegungen einer Person. Bei Computerspielen wird Eye Tracking für eine intuitivere Mensch-Computer-Interaktion eingesetzt, aber auch zur Verbesserung der Grafikleistung oder der Spielinhalte.

Welches sind die Risiken für die Privatsphäre?

Die Technologie birgt die Gefahr, die Privatsphäre der Nutzenden zu verletzen. Denn sie kann genutzt werden, um Rückschlüsse auf physische und psychische Zustände zu ziehen und viele weitere Einblicke in das Privatleben der Nutzenden geben.

In unserem Panel diskutieren wir daher folgende Fragen:

Wie wird Eye Tracking derzeit in der Videospielindustrie eingesetzt? In welche Richtung entwickelt sich die Technologie? Welche Chancen bietet der Einsatz von Eye Tracking den Akteuren der Gaming-Branche? Welche Risiken für die Privatsphäre der Nutzenden könnten entstehen? Wie kann Eye Tracking in der Gaming-Branche so eingesetzt werden, dass gleichzeitig die Privatsphäre geschützt wird und innovative Geschäftsmodelle ermöglicht werden?

Wann und wo?

Das Plattform Privatheit-Panel „Eye tracking in video games: Opportunities for game development and risks to privacy” ist Teil des Programms der Konferenz CPDP 2026 <Competing Visions Shared Futures>. Die Konferenz dauert vom 19.-22. Mai 2026 und findet in Brüssel statt.

Was ist die CPDP?

CPDP ist die Abkürzung von „Computers, Privacy and Data Protection“ und ist eine gemeinnützige Plattform, die 2007 von Forschungsgruppen der Vrije Universiteit Brussel, der Université de Namur und der Tilburg University gegründet wurde. Später kamen INRIA und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung hinzu. Heute wird die CPDP von 20 akademischen Exzellenzzentren aus der EU, den USA und anderen Ländern getragen. Mit Sitz in Brüssel hat sich die CPDP zu einer weltweit führenden multidisziplinären Konferenz entwickelt, die eine globale Gemeinschaft aus Forschung, Politik, Praxis, Zivilgesellschaft und Technologie zusammenbringt, um sich mit den neuesten Entwicklungen im Bereich Datenschutz und Datensicherheit auseinanderzusetzen.